Kuba – Die Perle der Karibik

Kuba - Die Perle der Karibik
Kuba – Die Perle der Karibik

Kuba –  Die Perle der Karibik, wie die Insel von seinen Bewohnern und den meisten Touristen liebevoll genannt wird, hat neben grandiosen Sandstränden und einem sehr angenehmen Klima auch etliche Sehenswürdigkeiten zu bieten, die eine Reise auf den Inselstaat überaus attraktiv erscheinen lässt. Auch von den sozialen und politischen Unruhen hat sich das Land scheinbar gänzlich erholt, so dass Sie unbeschwert und ohne Sorgen in den Flieger steigen können.

Kuba hat die Sonne ganzjährig gebucht

Ein Grund, weshalb gerade bei Europäern die große Insel im karibischen Meer so beliebt ist, liegt im ganzjährig warmen Klima. So liegt das monatliche Temperaturmittel bei 25 bis 30 Grad Celsius. Wenn in Deutschland also im Winter Schnee fällt und die Minusgrade uns zu schaffen machen, herrscht auf Kuba fantastische Badewetter. Der einzige Monat, in dem man aufpassen und besser keine Reise auf den Inselstaat buchen sollte ist der September. Denn im neunten Kalendermonat rauschen gefährliche Hurrikans über die Insel. Doch außerhalb der Hurrikan-Saison, und ganz speziell die Monate November bis März, herrscht ununterbrochen bestes Badewetter. Da stören auch die für Kuba typischen, sehr kurzen Regenschauer nicht weiter.

 

Kuba hat die Sonne ganzjährig gebucht
Kuba hat die Sonne ganzjährig gebucht

 

Wenn Sie also einmal die Nase gestrichen voll haben vom eiskalten, europäischen Winter und sich nach Sonne, Strand und Erholung sehnen, wäre eine Reise nach Kuba durchaus eine Überlegung wert.

Wenn Sie mit dem Flugzeug anreisen, sollten Sie auf einen robusten Hartschalenkoffer vertrauen, und diesen idealerweise mit einem TSA Schloss absichern. Da es auf Kuba immer mal wieder spontane Regenergüsse gibt, sind wasserdichte Gepäckstücke sehr zu empfehlen. Denken Sie aber daran, eine leichte Strandtasche für die Tage am Meer sowie einen Rucksack für ihre kulturellen Tagesausflüge mitzunehmen.

Sehenswürdigkeiten

Wenn man nicht gerade einen reinen Erholungsurlaub an den traumhaften Stränden Kubas plant, sondern auch kulturelle Erfahrungen sammeln möchte, so führt in der Regel kein Weg an Havanna, der Hauptstadt Kubas, vorbei. In keiner anderen Metropole weltweit ist der Gegensatz zwischen Armut und maroden Bauten einerseits, und die pure Schönheit und Charme in Sachen Architektur und Lebensgefühl auf der anderen Seite so immens wie auf Kuba. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Altstadt von Havanna, welche ‚La Habana Vieja‘ genannt wird. Erfreulicherweise sind die teils prunkvollen Bauten aus der Kolonialzeit (16. und 17. Jahrhundert) noch vergleichsweise gut erhalten. Wenn Sie schon in der Altstadt sind, ist ein Blick auf die ‚Castillo de la Real Fuerza‘ empfehlenswert. Dabei handelt es sich um die älteste Festung der Stadt aus dem Jahre 1538. Auch nicht weit davon entfernt thront die Kathedrale namens ‚San Cristobal de la Habana‘, welche für einige Jahrhunderte die Gebeine des berühmten Entdeckers Christopher Kolumbus beherbergte.

 

Altstadt von Havanna
Altstadt von Havanna

 

Falls Sie sich jedoch mehr für zeitgenössische Geschichte und Politik interessieren, sollten Sie den Bezirk Vedado am Rande des Revolutionsplatzes aufsuchen. Dort haben beinahe alle Ministerien Kubas ihren Sitz. Auch das weltberühmte, überdimensionale Portrait des Revolutionärs Che Guevara ist dort anzutreffen. Nicht weit davon entfernt bietet das Museum der Revolution für Geschichtsinteressierte Menschen ein wahres Spektakel. Einige hundert Exponate aus allen Epochen der letzten Jahrhunderte warten dort nur darauf, bestaunt zu werden. Nach dieser hochdosierten Kulturspritze können Sie den Tag im Playas del Este ausklingen lassen – einem der schönsten Strände in der Nähe Havannas.

Santa Clara

Wohl keine andere kubanische Stadt ist so eng mit der Revolution verknüpft wie Santa Clara. Auch heute noch erinnern zahlreiche Denkmäler und nicht zu Letzt das Mausoleum mit der Grabstätte des Che Guevaras an die historischen Ereignisse vor gut 50 Jahren. Geographisch gesehen ist Santa Clara das Zentrum Kubas und mit weit über 200.000 Einwohnern eine der fünf größten Städte des Inselstaats. Gleichwohl ihrer geschichtsträchtigen Vergangenheit darf Santa Clara als eine der modernsten Städte Kubas bezeichnet werden, die gerade junge Einwohner in ihren Bann zieht. Auch wirtschaftlich steht die Region dank der fruchtbaren Böden im Umland der der massiven landwirtschaftlichen Nutzung vergleichsweise gut dar. Für Touristen ist neben dem Mausoleum, dem Piaza de la Revolucion und dem Militär-Museum der Stadtmitte vor allem auch ein Einblick in die unterhaltende Kultur, den man etwa im ‚Theater der Wohltätigkeit‘ erhaschen kann, durchaus lohnenswert.

Santa Lucia

Santa Lucia ist einer der schönsten und wahrscheinlich am meisten fotographierten Strände weltweit. Der über 20 Kilometer lange Sandstrand besticht nicht nur durch wunderbar warmes, kristallklares Wasser. Nein, es ist der feine, samtweiche Sand, der diese Küste für Badeurlauber aus aller Welt so besonders macht. Diese gewaltige Lagunenlandschaft hat aber noch deutlich mehr zu bieten: Neben Hochseeangeln können Taucher in eine fantastische Unterwasserwelt eintauchen und faszinierende Korallenriffe erforschen. Auch Haifütterungen werden an der Playa de Santa Lucia nahezu täglich zum Erstaunen der Besucher durchgeführt.

Nach einem entspannten Tag am Strand lädt dann am Abend die Promenade zum Shoppen, Entspannen und Essen gehen ein.

Flora & Fauna

Aufgrund der ganzjährig vergleichsweise hohen Niederschläge ohne andauernde Dürreperioden sowie dem milden Klima ist die Tier- und Pflanzenwelt auf Kuba sehr ausgeprägt und vielfältig. Die Vegetation ist gekennzeichnet von kilometerweiten Feuchtwäldern und Mischwäldern. Leider wurden hier bereits große Teile in den letzten Jahrzehnten abgeholzt. Nichts desto trotz ist die Pflanzenwelt noch immer sehr üppig, so finden auf Kuba über 8 200 Pflanzenarten ihr zu Hause. Von herausragender Strahlkraft und gerade bei Touristen als Foto Motiv gerne gesehen sind die Mangroven im Süden der Insel, sowie die zahlreichen Orchideen und die große Königspalme im Zentrum der Insel. Gerade was Palmen anbelangt, geizt Kuba keineswegs an Vielfalt: Über 300 unterschiedliche Palmenarten haben Botaniker bereits bestimmt.

Zudem wird die kubanische Vegetation maßgeblich von früchtetragenden Sträuchern und Bäumen bestimmt. So wachsen wild wie künstlich angepflanzt über die gesamte Insel verteilt Bäume, die Zitronen, Grapefruits, Mangos oder Zitronen hervorbringen. Es gibt nicht wenige Urlauber die davon berichten, dass sie die beste Orange ihres Lebens auf Kuba gegessen haben.
Leider machen aber mittlerweile auch große Teile der Vegetation künstlich angebaute Nutzpflanzen aus. Plantagen für Tabak, Mais und Zuckerrohr sind in weiten Teilen des Landes vorgedrungen und haben die ursprünglichen Wälder verdrängt.

 

Flora & Fauna
Flora & Fauna

Was die Tierwelt betrifft, so sind vor allem die zahlreichen Vogelarten nennenswert. Im karibischen Meer hingegen tummeln sich etliche Speisefische, und je nach Jahreszeit bis zu 30 verschiedene Hai Arten.

Im Landesinneren hingegen, insbesondere in den Savannen-Gebieten, beherrschen Reptilien die Faune. Ob Schlangen, Kaimane, Leguane oder gar Krokodile – wer ein Faible für diese wechselwarmen Tiere hat, kommt auf Kuba ganz auf seine Kosten.

 

Gastautor

Den Artikel hat uns Benjamin Schardt von reisekoffer-test.info zur Verfügung gestellt.

 

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